Exporte von Rohholz seit 2015 mehr als verdreifacht


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(11. 5. 2021) Der Bauboom während der Corona-Pandemie zusammen die Nachfrage nach
Holz als Baustoff im In- und Ausland angekurbelt. Als das Statistische Bundesamt
aktuell mitgeteilt hat, exportierte Deutschland 2020 insgesamt rund 12, 7 Mio. m³
Rohholz im Wert von 845 Mio. Euro. Im Vereinbarung zum Jahr 2019 ist dies eine
mengenmäßige Steigerung um 42, 6%. Jener Exportzuwachs hat sich jedoch 2021
zunächst nicht fortgesetzt: Im Januar und Hornung (veraltet) 2021 sank der mengenmäßige
Export im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12, 4% auf 1, 5 Mio. m³ (Wert: 100
Mio. Euro).

Im längerfristigen Vereinbarung hat sich die F?lle von ausgeführtem Rohholz
seit dem Jahr 2015 via verdreifacht (+238%). 2015 waren es noch 3, 8
Mio. m³ für rund 329 Mio. Euro. Welche Importmenge ging im identisch sein Zeitraum um
ein Drittel (-32, 4%) auf 5, 9 Mio. m³ zurück.

Für welchen Exportboom sorgte die hohe Nachfrage nach Fichten- dar?ber hinaus
Tannenholz. Im Jahr 2020 machte dieses Holz 83, 8% des exportierten Rohholzes
aus.

Anteil der Exporte nach China deutlich höher als 2015

Wichtigster Absatzmarkt war im vergangenen 2020 die Volksrepublik China:
Die Hälfte des Exportes (50, 6%, 6, 4 Mio. m³) ging nach Ferner osten. Der Anteil
nahm seither 2015 deutlich zu – in vergangener zeit lag er noch f?r 10, 1%. Auf welchen Plätzen
zwei und drei folgten im Jahr 2020 Österreich (19, 2% / 2, 4 Mio. m³) des weiteren
Belgien (9, 2% / 1, 2 Mio. m³).

Holzeinschlag im Jahr 2020 auf Rekordniveau

Der wachsenden Nachfrage im Ausland steht das Rekord beim Holzeinschlag
im Inland gegenüber: 2020 wurden in den deutschen Wäldern 80, 4 Mio. m³ Holz
eingeschlagen – so massenhaft wie nie zuvor seither der deutschen Vereinigung. Grund
dafür sind vermehrte Waldschäden infolge des auch ?ber Trockenheit und
Hitze begünstigten Insektenbefalls: So machte jener Schadholzeinschlag
aufgrund von Insektenschäden mehr als die Hälfte (53, 8%) des gesamten
Holzeinschlags im Jahr 2020 aus.

Nadelhölzer wie Fichten, Kiefern oder aber Tannen, die auch den großen
Anteil am exportierten Rohholz hatten, wurden speziell viel geschlagen: Mit
70, 2 Mio. m³n entfielen auf diese Gruppe alle als vier Fünftel (87, 3%) jenes
gesamten Holzeinschlags. Als Folge dieser Entwicklungsgeschichte ist dieser
Fichteneinschlag vom 1. Oktober 2020 solange bis zum 30. September 2021 per
Rechtsverordnung begrenzt. Welche Einschlagsbeschränkung betrifft
ausschließlich unbeschädigtes Holz.

Rohholzpreise stiegen zuletzt moderat, Preise für bearbeitetes Holz
überdurchschnittlich

Die Versorger von Rohholz profitieren derzeit kaum von der wachsenden
Nachfrage: Die Rohholzpreise – gemessen am Index der Erzeugerpreise der
Produkte des Holzein­schlags – stiegen zuletzt zwar moderat an, lagen aber im
Februar 2021 um 2, 3% unter(! ) dem Stand des Vorjahresmonats des weiteren weit weniger als
dem Niveau des Jahres 2015 (-27, 3%). Der Preisindex für Rohholz wird bei welchen
Forstverwaltungen erhoben; diese Preisbeobachtung erfolgt bei der „Ernte“
des Holzes und dieserfalls ganz am Anfang jener Produktionskette.

Die steigende Nachfrage aus dem In- des weiteren Ausland, die Angebotsverknappung
auch aufgrund der Beschränkungen im Holzeinschlag sowie die Baukonjunktur
haben einen preistreibenden Effekt auf die Außenhandelspreise für Rohholz:
Der Index dieser Einfuhrpreise stieg im März 2021 im Vergleich zum
Vorjahresmonat um 6, 7% und der Index jener Ausfuhrpreise dieser Produktgruppe
stieg im gleichen Zeitraum auch um 11, 0%. Nur der längerfristigen
Betrachtung lagen die Einfuhrpreise für Rohholz im März 2021 um 16, 1% unter
dem Stand des Jahres 2015. Die Ausfuhrpreise stiegen im gleichen Zeitraum um
4, 0%.

Alle Entwicklung der gewerblichen Erzeugerpreise gestaltet sich in welchen
einzelnen Produktsegmenten des Holzmarktes sehr unterschiedlich in
Abhängigkeit von den einzelnen Schnittholzsortimenten und Holzwerkstoffen.
So stiegen zum Beispiel die Preise für Verpackungsmittel aus Holz im März
2021 um 11, 5% im Vereinbarung zum Vorjahresmonat. Die Erzeugerpreise für
Holzplättchen oder Holzschnitzel, die überwiegend für dies Heizen eingesetzt
werden, fielen dagegen im gleichen Zeitraum um 24, 6%.

Insgesamt stiegen welche Erzeugerpreise für bearbeitetes Holz dagegen
überdurchschnittlich. Im März 2021 lagen sie für Holz (gesägt, auch gehobelt
oder imprägniert) um dutzend des teufels, 9% über dem Vorjahresmonat. Am stärksten stiegen alle
Preise für Nadelschnittholz, hierbei gehören Dachlatten, Bauholz oder aber
Konstruktionsvollholz: Im März 2021 lagen diese um 20, 6% höher als im März
2020. Zum Vereinbarung: Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte insgesamt
erhöhte sich im selben Zeitraum um 3, 7%.

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke via Umsatzrekord im Jahr 2020

Profiteure der Entwicklungen auf dem Holzmarkt sind u. a. die Säge-,
Hobel- ferner Holzimprägnierwerke. Die Umsätze dieser Branche erreichten im Jahr
2020 einen Rekordwert von seiten 6, 5 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Jahr 2015, als jener
Umsatz noch rund 5, 5 Mrd. Euro betrug, war das ein Zuwachs vonseiten 18, 3%.
Ursächlich für diese Entwicklung ist ebenso die gestiegene Nachfrage aus dem
Ausland. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz der Branche lag
2020 bei fast einem Drittel (32, 5%). Zum Vereinbarung: Im Jahr 2015 waren es
26, 7%.

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