bulwiengesa-Immobilienindex: Anstieg der Immobilienpreise 2020 um 3, 6%


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(2. 2. 2021) Der jetzt vorgelegte bulwiengesa-Immobilienindex 2021 beschreibt
zum 45. Mal mit Folge die Immobilienpreisentwicklung mit Deutschland: Seit nunmehr
16 Jahren steigen die Immobilienpreise. Selbst der konjunkturelle Einbruch 2020
führte nur teils zu sinkenden Preisen. Jedoch schwächt sich das Wachstum
bereits seit 2018 ab, im vergangenen Jahr naturgem?? (umgangssprachlich) besonders deutlich.

Die Ergebnisse für 2020 auf einen Blicken:

  • Gesamtindex (segmentübergreifend): +3, 6% (2019: +5, 2%)
  • Teilindex Wohnen: +5, 0% (2019: +5, 8%)
  • Teilindex Gewerbe: +0, 7% (2019: +4, 0%)

Jan Finke, Projektleiter für welchen Immobilienindex bei bulwiengesa, ordnet
ein: „Im Jahr 2020 waren viele gegenläufige Entwicklungen zu beobachten. Der
große generelle Preiseinbruch blieb allerdings aus. Die Veränderungsraten jenes
Immobilienindex sind vergleichbar via denen der Jahre 2011 bis 2013, bleiben
aber deutlich vor den Lehman-Jahren 2009/2010. “

Gewohnt und gekauft wird auch in der Krise

Die Preise im Wohnungsmarkt steigen erneut deutlich an. Preistreiber
Nummer eins bleiben die Kaufobjekte – egal ob Kaufpreise für?…

  • Reihenhäuser (+7, 5%),
  • Grundstückspreise für Einfamilienhäuser (+5, 8%)oder
  • Neubau-Eigentumswohnungen (ebenfalls +5, 8%).

Dagegen ist der Mietanstieg bei Wohnungen im Neubau (+3, 4%) des weiteren
Bestand (+2, 3%) im deutschen Durchschnitt vergleichsweise moderat.

Niedrige Hypothekenzinsen bei Nachfrageüberhang wie auch angespannte
Mietwohungsmärkte in welchen Ballungsräumen prägen seit Jahren den deutschen
Wohnungsmarkt. Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter bei bulwiengesa,
beruhigt aber: „Anders denn in Marktzyklen der 1980er- und 1990er-Jahre
liegen alle Fertigstellungszahlen sowohl für Wohnungen als auch für Büros
konstant unter der Nachfrage. Ein blasentypisches Überangebot baut gegenseitig
nicht auf. Manche Marktreaktionen dürften daher lediglich kurzfristig Bestand
haben. Dies Zinsniveau wird voraussichtlich vielmehr stagnieren, Preisrückgänge
sind angesichts der zu geringen Bautätigkeit kaum zu erwarten. Demnach sein
Preise und Buchen für Wohnungen und Büros auch in den nächsten Jahren leicht
anziehen, sofern auch mit verminderter Kraft. “

Büromarkt: „Geschüttelt, nicht gerührt! “

Lautete im vergangenen Jahr die Überschrift noch „Büro-Boom ohne Ende“,
hat sich das Portrait nun deutlich verändert: Seither 2010 stiegen die Büromieten
an, Leerstände tendierten mit einigen Städten gegen null, alle
Büroflächengesuche konnten praktisch bedient werden. Die Corona-Pandemie
bedeutete jedoch für welchen Büroimmobilienmarkt zunächst abrupt: Homeoffice ferner
Expansionsstopp.

Folglich gaben die Büromieten in Citylagen erstmals seither
2009 um durchschnittlich 0, 8% leicht nach. Hauptfaktor hierfür war die eingeschränkte
Möglichkeit von Vor-Ort-Vermietungen des weiteren eine abwartende Haltung f?r einigen
Großnutzern – der Büroflächenumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 28, 3%.
Zeitgleich ist aber dieser Büroflächenneuzugang um 22, 7% gestiegen und weist
den höchsten Wert seit 2003 auf. Beides trifft insbesondere die A- und
B-Städte, in denen die Leerstände leicht steigen.

Andreas Schulten beruhigt bis heute einmal: „Wichtig ist alle langfristige
Einordnung dieser Nummern: Die Flächenumsätze der A- und B-Märkte entsprechen
derzeit in etwa nach als vor dem 30-jährigen Mittelwert seit 1990, die
Leerstandszahlen in A- und B-Städten liegen bei lediglich 40% jenes
Krisenjahres 2010. Bislang hat sich der Büromarkt nur kräftig geschüttelt,
in den Grundzügen ist dieser jedoch weitestgehend robust dar?ber hinaus ‚nicht gerührt‘. “

Preise für Gewerbegrundstücke reagieren auf hohe Logistik-Nachfrage

Dynamisch aufwärts im Gewerbeindex verlaufen welche Grundstückspreise mit
einer Steigerung von 4, 5%. Seither 2014 sind regelmäßig hohe Steigerungsraten
zwischen 4, 0 und 8, 7% festzustellen. Die hohe Nachfrage entsprechend
Gewerbegrundstücken begründet sich mit der unverändert hohen
Immobilieninvestment-Nachfrage, wie auch in dieser spezifischen Nachfrage nach
Logistikimmobilien. Spätestens in der Krise zeigte sich die hohe
Systemrelevanz dieses Wirtschaftsbereichs. Zudem nahm der E-Commerce
während des Lockdowns 2020 um rund 15% zu.

Das dicke Schluss (bereits vor Corona): Einzelhandel

Die Lockdown-Phasen sorgen für Umsatzeinbrüche im Einzelhandel vor Ort
und in der Folge zu diversen Geschäftsaufgaben. Dabei hatte sich ein
grundlegender Strukturwandel der Einzelhandelslandschaft bereits au?er
Corona-Effekt in den Vorjahren angedeutet. Folglich fielen alle
Einzelhandelsmieten in 1A-Lagen bereits in den letzten zwei Jahren leicht,
2020 anschliessend deutlich um 2, 2%. Weitere langfristige Mietreduktionen sind mit
Innenstadtlagen absehbar, denn Warenbeschaffungs- und Personalkosten kaum
Einsparpotenzial bieten. Der Dorf für Gewerbeimmobilien bleibt insgesamt
indifferent.

Seither 45 Jahren die höchsten Preissteigerungen: München

In den Immobilienindex fließen die Daten der 125 RIWIS-Städte ein, deren
Immobilienmärkte bulwiengesa laufend analysiert; nur der langen Berechnung
von 1975 bis 1990 waren es 49 westdeutsche Städte. Die Tabelle zeigt welche
größten und niedrigsten jährlichen Preissteigerungen

über alle Segmente
dieser 49 Städte:

Ausblick

In der Immobilienwirtschaft kristallisierten sich die Segmente Wohnen ferner
Logistik als welche stabil wachsenden Märkte heraus. Auch in den zuk?nftigen
Jahren werden die Segmente Wohnen, Büro und Nachschubwesen für Anleger und
Investoren risikoärmer sein als nahezu das Hotelsegment oder jener stationäre
Einzelhandel.

Neben dem weitgehend stabil verlaufenden Einzelhandel mit Waren jenes
täglichen Bedarfs sind Mixed-Use-Immobilien der Schlüssel für den
gewerblichen Immobilienmarkt via neuen Wachstumsaussichten.

siehe auch für zusätzliche Informationen: